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Dramatisches Artensterben auch 2008

Die Umweltstiftung WWF zieht eine durchwachsene Jahresbilanz: Das von Menschen verursachte Artensterben im Tierreich dauerte auch 2008 an. Aber am Horizont gab es auch vereinzelte Silberstreifen. Tier.TV gibt einen Überblick über die tierischen Gewinner und Verlierer im Jahr 2008.

"Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an", sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen.

Zu den Verlierern im Tierreich gehören auch die Menschenaffen:
Die Menschenaffen, unsere nächsten Verwandten im Tierreich, könnten bald für immer verschwunden sein. Die Bestände von Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans sind mindestens "stark gefährdet", die Tendenz ist weiter abnehmend. Besonders prekär ist die Lage der Östlichen Gorillas. Nur noch rund 720 Berg- und höchstens 5.000 Östliche Flachlandgorillas durchstreifen den Dschungel. Ihre Situation hat sich 2008 durch fortschreitende Lebensraumzerstörung, Seuchen, Wilderei und auch durch den Bürgerkrieg in der Region weiter verschlimmert.

Diese dramatische Situation ist ein Grund mehr, das Hilfsprojekt von mondberge.com und dem Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. in Uganda zu unterstützen.


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