Berggorillas verbringen etwa die Hälfte des Tagesstunden mit Fressen. Ruhepausen nehmen ein Drittel der Zeit am Tag ein. Soziale Kontakte finden vorwiegend in den Ruhepausen am späten Vormittag und Mittag statt. Diese Mittagsruhezeit ist sehr wichtig für das Sozialleben der Gruppe, da die Tiere dann ihre Beziehungen pflegen und die Jungtiere ungestört spielen können.

Die Nahrung der Berggorillas besteht zum größten Teil aus grünen Pflanzenteilen, die sie im Wald finden.
Ohne Wald können die Berggorillas nicht überleben.

Berggorillas schlafen in selbst gebauten Nestern, die jeden Abend neu gebaut werden, auch wenn der Schlafplatz nur wenige Meter von dem der vorigen Nacht entfernt liegt. Dabei errichtet jedes Tier seine eigene Schlafstelle und nur Säuglinge schlafen im Nest der Mutter. Hierbei bauen Frauen und Jungtiere ihre Nester bevorzugt in Bäumen, während sich die Nester der Silberrückenmänner eher auf dem Boden befinden.
Etwa eine halbe Stunde vor Einbruch der Dunkelheit legen die Tiere sich zur Ruhe.

Auf der Suche nach Nahrung bewegen sich Berggorillas in so genannten Streifgebieten, die zumeist zwischen 4 bis 8 km² groß sind. Je nach Größe der Gruppe und Nahrungsangebot wandern die Berggorillas täglich im Mittel zwischen 0,5 und 1 km.
Um Früchte zu ernten klettern Berggorillas auch gerne auf Bäume. Selbst Silberrückenmänner, die aufgrund Ihres hohen Gewichts nur selten den Boden verlassen klettern gelegentlich in fruchtende Bäume, wenn die Äste ihr Gewicht tragen können.