Sanfte Riesen im dichten Nebelwald
Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest in Uganda
Vom schneebedeckten Ruwenzori-Gebirge im Norden bis zu den Virunga-Vulkanen im Süden erstreckt sich mitten in Afrika, direkt am Äquator, ein Gebiet enormer Schönheit. Hier gibt es eine einzigartige biologische und geologische Vielfalt. In den Wäldern Ugandas, Ruandas und der Demokratischen Republik Kongo leben noch Zwergflusspferde, Schimpansen, Leoparden und Waldelefanten. In den Savannen Büffel, Giraffen, Gazellen und Löwen. Doch einzigartig – in den Nebelwäldern der Virungas – die allerletzten einer besonders beeindruckenden Art: Berggorillas!
Wer ein Mal einem freilebenden Berggorilla aus wenigen Metern Entfernung in die Augen gesehen hat, wird dieses Gefühl nie wieder in seinem Leben vergessen! Gorillas sind die größten und eindrucksvollsten Menschenaffen und unsere nächsten Verwandten. Es sind friedliebende, vegetarische, sehr soziale Wesen. Wegen Ihrer geringen Anzahl von nur noch rund 700 Individuen auf der ganzen Welt sind Berggorillas besonders stark gefährdet. Ihr Lebensraum wird immer kleiner, Kriege in der Region, Krankheiten und Jagd auf „Bushmeat“ gefährden ihr Überleben. Sie müssen noch besser geschützt werden, denn sie sind uns doch so ähnlich ...
Artikel zum Thema:
Interview mit Martha Robbins
Die international bekannte und für das Max-Planck-Institut tätige Gorilla-Expertin Martha Robbins berichtet in einem Interview über ihre Gorilla-Forschung und erläutert, wie gefährdet die Berggorillas im Herzen Afrikas tatsächlich sind. Weiter...
Zwei Berggorilla-Babys geboren
Im Januar 2010 wurden zwei Berggorilla-Babys geboren, wie das Karisoke Research Center berichtet. Bereits am 19. Januar wurde ein weibliches Berggorilla-Baby von Maggie, einem 29 Jahre alten Berggorilla-Weibchen geboren. Da die letzten drei Nachkommen von Maggie bald nach der Geburt verstorben sind, wurden Maggie und ihr Baby durch die Crew scharf beobachtet. Weiter...
Weblogeinträge zum Thema:
Pro und Contra Habituierung von Berggorillas
Ich habe zwei interessante (oder erschreckende?) Zahlen genannt bekommen: Im Bwindi-Wald sind inzwischen etwa 50% aller Berggorillas habituiert, also an Menschen gewöhnt. In der Virunga-Region sind es bereits knapp 70%. Ist das nun gut für die Gorillas – oder eine negative Entwicklung. Hilft oder schadet es den Gorillas? Dazu habe ich einen neuen Blog aufgemacht – möchten Sie sich an einer Diskussion beteiligen oder Ihre Meinung dazu kundtun? Weiter...
Wie fotografiert man am besten Berggorillas?
Immer wieder werde ich, zum Beispiel nach meinen Vorträgen, danach gefragt mit welcher Fotoausrüstung ich bzw. die anderen Fotografen des Mondberge-Teams unterwegs waren. Mit welcher Ausrüstung sind unsere Bilder entstanden? Weiter...
