Elefanten © mondberge.com

Zum Jahreswechsel zieht der WWF eine zweigeteilte Bilanz für den Artenschutz. Auf der Gewinnerseite sind 2012 beispielsweise die Seekuh-Art Dugong, der Amur-Leopard, die Quastenflossler, Wolf und Elbebiber zu finden. Dies ist vor allem dank der Ausweisung neuer Schutzgebiete und konstanter Aufklärungsarbeit möglich.

Die großen Verlierer 2012 sind Elefanten, Nashörner, Schweinswale und Menschenaffen, die Opfer von Wilderei, Lebensraumzerstörung und Klimawandel sind.

Auch der Tiger wird weiterhin durch Wilderei bedroht. Für den Erhalt dieser Art zeigen sich jedoch auch positive Tendenzen. So konnte in einem nepalesischen Nationalpark der Bestand verdoppelt werden und in der Grenzregion zwischen China und Russland sind Schutzkorridore entstanden. Laut WWF ist das auf dem internationalen Tigergipfel 2010 verabschiedetet Ziel einer Verdopplung der Bestandszahlen bis 2022 noch erreichbar, auch wenn sich für den Tiger keine eindeutige Jahresbilanz ziehen lässt.

Weitere Informationen zu den Gewinnern und Verlierern 2012 auf der Seite des WWF: WWF zieht zweigeteilte Jahresbilanz für den Artenschutz