Wie allAfrica.com berichtet, haben Wilderer einen Berggorilla im Bwindi Nationalpark getötet. Wie der Area Conservation Manager Pontius Ezuma bekannt gab, starb der Schwarzrücken in der letzten Woche, an den Verletzungen, die ihm durch Wilderer zugefügt wurden.

Es ist der erste Berggorilla, der im Bwindi National Park Wilderern zum Opfer gefallen ist. Diese schreckliche Tat dezimiert die Anzahl der vom Aussterben bedrohten Berggorillas weiter. Zudem hat dieser Tod laut Ezuma Auswirkungen auf Ugandas Wirtschaft, da Touristen für den Besuch bei den Berggorillas bis zu 500 US-Dollar bezahlen.
Die Mitarbeiter des Parks haben in den letzten Jahren sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet, um der Bevölkerung den Wert der Berggorillas für Ugandas Wirtschaft zu vermitteln. Zudem wurden die einzelnen Bezirke direkt finanziell an den Einnahmen beteiligt.

Für Ezuma ist die Tat unverständlich und zusammen mit der dortigen Polizei wird nun auch durch den Einsatz von Spürhunden versucht, die Wilderer festzunehmen.

Information in englischer Sprache unter www.allAfrica.com.