Kraniche über dem Hornborgasee Schweden © Winfried Wisniewski

Wie EuroNatur berichtet, ist es gelungen, die montenegrinische Regierung zu überzeugen, die Saline von Ulcinj, den wichtigen Zugvogel-Rastplatz an der östlichen Adria nicht als Tourismusgebiet und potentielles Bauland auszuweisen. Somit bleibt dieses global bedeutende Feuchtgebiet ein Paradies für Zugvögel.

Die Sicherung dieser Rastplätze ist ein wichtiger Baustein für den Schutz von Zugvögeln, wie beispielsweise von Kranichen. Um den langen Flug von und zu den Winterquartieren bewältigen zu können, müssen die Vögel in regelmäßigen Abständen sichere Rastplätze mit ausreichendem Nahrungsangebot anfliegen können. Sie benötigen diese Plätze, um neue Kräfte für den anstrengenden Flug zu sammeln. Gerade auf dem sogenannten Adria-Zugweg jedoch gibt es auch ohne Streichung von Naturschutzgebieten große Lücken im Netz der sicheren Rastplätze. Vor diesem Hintergrund ist der Erfolg bei der Saline von Ulcinj als sehr groß einzustufen.

Weitere Informationen: EuroNatur: Saline Ulcinj wird kein Bauland!