Neuesten Erkenntnissen von Meereswissenschaftlern aus weltweiten Forschungseinrichtungen und Universitäten zu Folge sind die Weltmeere massiv durch ein Artensterben in bisher beispielloser Höhe bedroht. Dies sind die Ergebnisse eines interdisziplinären Workshops, der erstmals die Lage der Weltmeere auf Basis der Gesamtheit der menschlichen Einflüsse betrachtete.

Die Wissenschaftler werteten Stressfaktoren wie Verschmutzung, Versauerung, Erwärmung, Überfischung und Sauerstoffzehrung nicht nur einzeln sondern unter dem Gesichtspunkt der sich addierenden Auswirkungen aus. Das Ergebnis ist nach Aussage des wissenschaftlichen Direktors des International Programme on the State of the Ocean (IPSO) schockierend. Die Bedeutung der kumulativen Effekte der menschlichen Einflüsse ist deutlich schlimmer als die Wissenschaftler dies bei Betrachtung der Einzelanalysen angenommen haben.

Um die derzeit prognostizierte negative Entwicklung zu stoppen haben die Wissenschaftler einen Bericht erarbeitet, der eine Reihe von Maßnahmen und Empfehlungen beinhaltet und alle Staaten, die Vereinten Nationen aber auch regionale Gremien anspricht, die Meeresökosysteme besser zu schützen.

Auf der Website des International Programme on the State of the Ocean (IPSO) erhalten Sie eine Übersicht der Hauptergebnisse, Fallstudien sowie eine Zusammenfassung des Berichts.