Vom 6. bis 17. Oktober findet im südkoreanischen Pyeongchang die 12. Weltbiodiversitätskonferenz statt. Ihr wird eine Schlüsselrolle zugesprochen, damit die 2010 international vereinbarten Ziele, den Verlust der Biodiversität bis 2020 zu stoppen, zeitgerecht umgesetzt werden.

Symbolbild: Eisbaer - Mondberge Artenschutzkalender 2015 © Beck
Eisbaer – Mondberge Artenschutzkalender 2015 © Beck

Im Jahr 2010 hatte die Vertragsstaatenkonferenz der Weltbiodiversitätskonvention (Übereinkommen über die biologische Vielfalt, CBD) in Nagoya einen strategischen Plan mit insgesamt 20 Zielen für das Jahr 2020 verabschiedet.

Gleich zu Beginn wurde den Teilnehmern aus mehr als 190 Ländern ein Zwischenbericht vorgelegt. Aus diesem geht hervor: In vielen Bereichen hinkt die Umsetzung weit hinter den Vorgaben hinterher und es sind enorme Anstrengungen und Kurskorrekturen erforderlich, die Ziele tatsächlich wie geplant umzusetzen.

Weitere Informationen:
Vierter internationaler Bericht zur Lage der biologischen Vielfalt (Global Biodiversity Outlook 4)

Achim Steiner, Leiter des UN-Umweltprogramms gibt im Interview eine Bewertung des UN-Zwischenberichts: greenpeace magazin: Steiner: „Jeder kann zum Schutz beitragen“