Bereits am 19.08.2014 hat die Weltbevölkerung die Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Dieser Tag wird als der Earth Overshoot Day (Welterschöpfungstag) bezeichnet.

Fotografeneditionen-Bildband
Symbolbild: Fotografeneditionen-Bildband „Afrikas Süden“, Namibia, Foto: Harald Lydorf

Seit 1961 wird anhand von unterschiedlichen Daten pro Jahr und Land der ökologische Fußabdruck von Nationen ermittelt. Seit Anfang der 70er Jahre verbrauchte die Weltbevölkerung erstmals mehr Ressourcen als die Erde im gleichen Zeitraum produzieren konnte. Damals fiel der Welterschöpfungstag noch in den Dezember. Inzwischen wird der Zeitraum, für den die Ressourcen ausreichen immer geringer – in diesem Jahr hat die Weltbevölkerung bereits 4 ½ Monate vor Jahresende die natürlichen Ressourcen aufgebraucht.

Die Folgen dieser Übernutzung unserer Erde werden zunehmend deutlicher: Artensterben, Klimawandel, Wassermangel. Dieser Entwicklung können Regierungen, Unternehmen und Verbraucher nur durch mehr Nachhaltigkeit entgegentreten. Dazu gehören laut WWF höhere Energieeffizienz, erneuerbare Energien, bewusster Fleischkonsum, umweltfreundliche Mobilität, nachhaltiger Fischfang.

Weitere Informationen zum World Overshoot Day und zu den Analysen und Berechnungen, die dahinter stehen: Global Footprint Network.
Dort finden sich zudem interessante Informationen zum Footprint einzelner Nationen und es lässt sich ermitteln, wie groß der eigene Footprint ist bzw. wie man diesen ggf. verkleinern kann.