Berggorilla ® mondberge.com
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Bereits seit Ende Mai ist der Virunga Nationalpark aufgrund der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den Rebellen um ihren Führer Bosco Ntaganda für Besucher gesperrt. Der vom internationalen Gerichtshof in Den Haag als mutmaßlicher Kriegsverbrecher gesuchte Rebellenführer hat sich mit ca. 1.500 Gefolgsleuten in den Regenwäldern verschanzt. Es gibt immer wieder heftige Gefechte zwischen Rebellen, UN-Truppen und dem kongolesischen Militär. Der Gorillatourismus wurde eingestellt und zehntausende Menschen strömten in Flüchtlingslager im Kongo, in Ruanda und Uganda.

Wie Emmanuel de Merode, Leiter des Virunga Nationalparks mitteilte, wurde in der vergangenen Woche ein großer Teil des Virunga Nationalparks von Rebellen überrannt. Wildhüter und ihre Familien mussten evakuiert und auch das Hauptquartier in Rumangabo musste geräumt werden. Nun leben sie in notdürftig aufgebauten Zeltstätten, nicht sicher, wie lange dies ihr „zu Hause“ sein wird. Zurückgeblieben sind lediglich 40 Ranger, die unter größter Lebensgefahr weiterhin versuchen den Park und eine Gruppe von verwaisten Berggorillas zu beschützen, die bei der Station leben.

Die Leitung des Parks hat unter www.virungacrisis.org ein Video veröffentlicht, das eindrucksvoll die lebensgefährlichen Umstände zeigt, unter denen die Ranger im Virunga Nationalpark ihre wertvolle Arbeit zum Schutz der letzten Berggorillas leisten.

Der Virunga Nationalpark bleibt im Juli definitv für Besucher geschlossen, das hat die Leitung des Parks auf der Website des Virunga-Nationalparks bekannt gegeben. Nach dem 20. Juli wird die Sicherheitslage neu bewertet und es wird entschieden, ob der Park im August wieder für Besucher geöffnet werden kann.

End Of A Species – Saving the last mountain gorillas in a country at war auf www.virungacrisis.org: