Vor einigen Tagen mussten die Tracker des Karisoke Research Centers eine traurige Entdeckung machen. Sie fanden vier der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas tot auf. Der Grund dafür ist vermutlich im schlechten Wetter mit den anhaltenden Regenfällen zu suchen, die viele Häuser der dort lebenden Bevölkerung vernichtete und auch 11 Menschen das Leben kostete.

Drei der toten Berggorillas lebten in Pablos Gruppe, die sich in den höheren und kälterern Regionen des Vulcano National Parks bewegt. Bei dem vierten toten Berggorilla, den die Tracker einige Tage später fanden, handelte es sich um ein Junges aus Ugendas Gruppe.

Die Sterblichkeit bei jungen Berggorrillas ist sehr hoch und die schlechten Wetterbedingungen erhöhen die Sterblichkeitsrate leider weiter.
All diese Todesfälle unterstreichen, wie gefährdet die Berggorillas tatsächlich sind, selbst wenn sie nicht gejagt werden oder als Bushmeat enden. Es zeigt sich, dass Hilfe und Unterstützung unbedingt erforderlich sind, um diese bedrohte Art vor dem Aussterben zu bewahren.