Auyan Tepui - Bildband Mittel- und Südamerika © Andreas Klotz
Symbolbild: Auyan Tepui - Bildband Mittel- und Südamerika © Andreas Klotz

Die Weltgemeinschaft mit Teilnehmern aus mehr als 170 Staaten tagt noch bis zum 19. Oktober 2012 im indischen Hyderabad und berät, wie die auf dem Gipfel von Nagoya 2010 gesteckten hohen Ziele zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Arten umgesetzt werden können. So soll gemäß dem in Japan verabschiedeten Strategiepapier bis 2020 der fortschreitende Verlust der Biodiversität gestoppt werden. Bislang ist die Finanzierung dieses ehrgeizigen Ziels jedoch unklar.

Eine Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde, gibt den verhandelnden Staaten nun Zahlenmaterial an die Hand, auf die diese zur Planung einer Finanzierung zurückgreifen können. 
Eine Forschergruppe hat errechnet, dass umgerechnet jährlich ca. 60 Millionen Euro erforderlich wären, um bestehende Naturschutzgebiete auf der ganzen Welt zu erhalten bzw. neue einzurichten. Diese Kosten würden gemäß der Studie jedoch steigen, je länger die Staaten mit der Umsetzung der Biodiversitätsziele warten. Somit sehen die Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Arbeit als Appell sich zügig auf eine konkrete Finanzierung und Umsetzung zu einigen.

Details zur Studie auf ZEIT ONLINE: Artenschutz wäre günstig zu haben