Das Artenschutz-Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die Bestandszahlen von Tigern bis 2022 auf mehr als 6.000 Tiger zu verdoppeln, scheint erreichbar.
Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach einem umfassenden Tiger-Monitoring im nepalesischen Bardia-Nationalpark und den umliegenden Schutzkorridoren. Umfangreiche DNA-Analysen sowie Auswertungen von Fotos von Kamera-Fallen ermöglichte die Identifizierung von 37 Tigern. Dies bedeutet, dass sich der Bestand in weniger als drei Jahren mehr als verdoppelt hat.

Hilfreich für diese Entwicklung war insbesondere die Einbindung der regionalen Bevölkerung. So ist es durch den Aufbau regional verankerter Anti-Wilderer-Einheiten gelungen, bislang mehr als 300 Wilderer und illegale Händler festzunehmen. Somit konnte sowohl die Wilderei von Tigern als auch von deren Beutetiere wie Hirschen und Antilopen eingedämmt werden. Auch deren Bestände haben sich erholt.