Bereits Anfang des Jahres sei eine Tierseuche – die sogenannte Pseudo-Rinderpest – im ostafrikanischen Tansania ausgebrochen. Nun warnt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN in Rom vor der Ausbreitung dieser tödlichen Tierseuche im Süden Afrikas. Diese auch als „Pest der kleinen Wiederkäuer“ bezeichnete Krankheit befällt Schafe und Ziegen.

Laut Einschätzung der FAO sind bei einer weiteren Ausbreitung des Virus mehr als 50 Millionen Tiere in 15 afrikanischen Ländern gefährdet. Dabei könne die Todesrate Werte bis zu 100 Prozent erreichen. Es bestehe zwar keine Ansteckungsgefahr für Menschen, doch die sozio-ökonomischen Verluste seien nicht zu unterschätzen. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern der FAO könne die Ausbreitung der Krankheit durch Isolierung und Tötung infizierter Tiere verhindert werden.

Die Veröffentlichung der FAO können Sie hier nachlesen.

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