Marsch für Elefanten München © AGA
Marsch für Elefanten, München © Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.

Am 04. Oktober haben sich tausende Menschen in 15 großen Städten auf der ganzen Welt zu einem Marsch für Elefanten versammelt. Auch München war Teil der internationalen „iWorry“-Kampagne, deren Ziel es ist, auf die dramatisch angestiegene Bedrohung für das Überleben der Elefanten in Afrika aufmerksam zu machen.

Organisiert wurde der Internationale Marsch für Elefanten von der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), die für München von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., der Capricorn Foundation, Rettet die Elefanten Afrikas e.V. und dem Verein der Elefantenfreunde unterstützt wurde.

Wird nichts weiter gegen Wilderei und den illegalen Elfenbeinhandel unternommen, dann gehen Naturschützer davon aus, dass die Elefanten bereits in zehn Jahren in der Wildnis ausgestorben sein könnten. Derzeit stirbt rein rechnerisch alle 15 Minuten ein Elefant durch Wilderei, pro Jahr sind es mehr als 36.000 Elefanten, die der Wilderei zum Opfer fallen. Diese negative Tendenz unterstreicht nach Aussage der Organisatoren, dass es noch nie so dringend war, etwas gegen das Abschlachten der Elefanten für Elfenbein zu unternehmen. Denn obwohl Gesetze den internationalen Elfenbeinhandel verbieten, hat die stete Nachfrage in den Abnehmerländern zu einem florierenden Schwarzhandel und ausufernder Wilderei von Elefanten geführt.

Ziel der „iWorry“-Kampagne ist es, auf diese Bedrohung für Elefanten aufmerksam zu machen und die Wilderei zu stoppen. Dafür haben sich international viele Unterstützer gefunden, so auch Hannes Jaenicke, Schirmherr des Mondberge-Artenschutzkalender 2014. Der Schauspieler, Buchautor und Dokumentarfilmer zeigte sich entsetzt über das Ausmaß der Wilderei und befürwortet den Marsch für Elefanten.

Informationen zur Kampagne erhalten Sie unter www.iworry.org.