Studie: Langfristige Maßnahmen schützen afrikanische Menschenaffen

Veröffentlicht am Montag, 12. Dezember 2011 von Bianka Bauch

Berggorilla©mondberge.com

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Die langfristige Präsenz von Strafverfolgung, Tourismus, Forschung und Nicht-Regierungs-Organisationen hat positiven Einfluss auf das Überleben der afrikanischen Menschenaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts in 16 afrikanischen Ländern.

Die Anzahl von Bonobos, Gorillas und Schimpansen verringert sich in Afrika rasant. Viele der Gebiete werden kaum verwaltet und geschützt. Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler Daten der letzten 20 Jahre aus 109 Verwaltungsdistrikten in 16 ost-, west- und zentralafrikanischen Ländern ausgewertet. Das Ergebnis: Eine langfristige Präsenz von lokalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen, von Strafverfolgungsbehörden, von Tourismus und Forschung hatte einen messbar positiven Effekt auf Schimpansen, Bonobos und Gorillas. Je langfristiger die Maßnahmen angelegt sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschenaffen aussterben.
Diese quantitative Auswertung ermöglicht es Hilfsorganisationen zukünftig begrenzte Ressourcen gezielter für Maßnahmen einzusetzen, die den größtmöglichen Erfolg versprechen.

Weitere Details der Studie: Max-Planck-Gesellschaft - Die Strafverfolgung von Wilderern schützt Menschenaffen effektiv

Informationen zu den Mondberge-Hilfsprojekten in Ruhija (Uganda) - in Zusammenarbeit mit Martha Robbins, Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie: Alles rund um Hilfsprojekte

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