Menschenaffen - Mondberge-Artenschutz-Kalender 2013 © Hof
Menschenaffen - Mondberge-Artenschutz-Kalender 2013 © Hof (Symbolbild)

Am 09. Mai startet der Film „Schimpansen“ in den deutschen Kinos. Er wurde vollständig im Taï Forest im Westen der Elfenbeinküste sowie im Kibale Nationalpark in Uganda gedreht und gewährt einen spannenden Blick auf die Forschung von Prof. Christophe Boesch und seinem Team des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie.

Die Hauptdarsteller des Films sind drei Schimpansen namens Oskar, Freddy und Isha. Sie gehören Gruppen von frei lebenden Schimpansen an, die Boesch und sein Team bereits seit 33 Jahren erforschen und deren Beobachtungen in den Film eingeflossen sind.

Der kleine Schimpansenjunge Oskar verliert seine Mutter Isha, die von einem Leoparden getötet wird. Er findet in Freddy, einem Schimpansenmännchen jedoch einen starken Beschützer, der ihm hilft im Dschungel zu überleben. Dieser zeigt ihm beispielsweise eine besondere Art Nüsse zu knacken, eine nicht bei allen Schimpansengruppen vorhandene Fähigkeit. Zudem sind eine ganze Reihe weiterer Forschungsergebnisse wie die Rivalität zwischen verschiedenen Schimpansen-Clans, gemeinsame Jagd- und Kriegsstrategien und die Tatsache, dass es auch bei Schimpansen Adoptionen gibt, in das Drehbuch eingeflossen und werden auf anrührende Weise gezeigt. Der Film lief in den USA bereits im vergangenen Jahr und brach Kassenrekorde.

Ein Vorgeschmack auf den Film, der ab Donnerstag dem 09. Mai auch in den deutschen Kinos zu sehen ist, bietet der Trailer von Disneynature.

Weiteres Hintergrundmaterial zur Forschung erhalten Sie über die Max-Planck-Gesellschaft: Schimpansen Der Film – Die Forschung hinter den Kulissen