Orang-Utan © Armin Maywald
Orang-Utan © Armin Maywald

Tropische Wälder müssen häufig Palmölplantagen weichen. Damit verlieren viele seltene Tierarten, wie beispielsweise Orang-Utans, Nashörner und Elefanten ihren Lebensraum.

Grund für die Ausweitung der Plantagen ist die große Nachfrage nach Palmöl. Es ist in mehr als 50 % aller Nahrungsmittel wie beispielsweise in Margarine, Eis oder Süßigkeiten enthalten, wird von der Industrie z. B. für Seifen und kosmetische Produkte verwendet und seine Nutzung als Energielieferant wie für Kraftstoffe nimmt stetig zu.

Nun haben sich fünf der größten Palmölproduzenten geeinigt, zumindest für zwölf Monate eine weitere Abholzung tropischer Wälder auf ihren Ölplantagen zu stoppen.
Diese Zeit werden Umweltschutzorganisationen und Ökologen nutzen, um im Rahmen einer Studie den Einfluss von Treibhausgasen und sozioökonomischen Veränderungen auf Landstriche zu bewerten. Ziel ist es, Landstriche für das Anlegen von Palmölplantagen zu identifizieren, wo das Abholzen weiterer Wälder und der negative Einfluss auf das Klima vermieden werden kann.

Das Stillhalteabkommen und die Zustimmung, 12 Monate auf das weitere Abholzen von Regenwald zu verzichten, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nun bleibt abzuwarten, ob die Studie umsetzbare Ergebnisse liefern kann.

Weitere Informationen: Gute Nachrichten: Palmölhersteller einigen sich auf Stillhalteabkommen