Orang-Utan von Palmölplantagen-Arbeiter getötet

Es ist unfassbar, zu was der Mensch fähig ist.
In Indonesien, auf der Insel Borneo, in Kalimantan, kam ein herumstreunender Orang-Utan einer Palmölplantage zu nah. Er wurde von den Arbeitern der Plantage getötet, zerhackt, gekocht und gegessen.
Diese Menschenaffenart ist eine der stark vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die Menschen vor Ort haben dafür allerdings kein Bewußtsein. Die Betreiberfirmen der Palmölplantagen fordern sogar ihre Arbeiter dazu auf, die Affen zu töten, aus Angst, sie könnten die Ernten zerstören. Zudem fangen die Arbeiter die Jungtiere um sie zu verkaufen. Diese enden dann als Haustiere. All das ist zwar unter Strafe verboten, selten werden die Täter allerdings zur Rechenschaft gezogen.
Auch die Zerstörung des Lebensraums Regenwald ist eine Bedrohung für die dort lebenden Tiere.
Leider kommt es nicht selten zu Tötungen und Verspeisung der dort größten Menschenaffenart. In diesem Fall wurde die Tat gemeldet und 10 Verdächtige festgenommen. Den Tätern drohen bis zu 5 Jahre Haft. Meist werden allerdings nur noch die Kadaver gefunden und die Schuldigen kommen so davon.
Orang-Utans gibt es nur noch auf Sumatra und Borneo. Der Lebensraum der Tiere ist in den letzten 20 Jahren auf die Hälfte geschrumpft. Auch andere Arten, wie zum Beispiel der Nasenaffe, leiden unter dem Menschen, der mit Monokulturen Lebensräume und Nahrung zerstört.
Um die letzten Tiere zu sehen und zu fotografieren fahren Einige des Mondberge-Teams im April nach Borneo. Anschließend werden wir uns gemeinsam Gedanken machen, was wir tun können um diesen faszinierenden Tieren zu helfen.

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