Mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist es gelungen, das Okavango-Delta, das während der Regenzeit mit über 20.000 Quadratkilometern weltweit größte Binnendelta in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten aufzunehmen.
Ende Juni beschloss das Welterbe-Komitee der UNESCO die einzigartige Landschaft als 1.000. Gebiet in die Liste der Welterbe der Menschheit aufzunehmen. Nach Auffassung der DUH wird der UNESCO-Welterbestatus helfen, das Naturparadies mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt besser zu bewahren.

Loewen – Mondberge-Artenschutz-Kalender 2013 © Beutelmeyer

Der Okavango ist ein 1.600 Kilometer langer Fluss mit unzähligen Flussarmen, die ein riesiges Binnendelta bilden, das selbst aus dem Weltall zu sehen ist. Er entspringt im Hochland von Angola und bildet die natürliche Grenze zu Namibia. Die Landschaft rund um den Okavango ist einzigartig. Hunderte flache Inseln, riesige Papyrus- und Schilfbestände, ausgedehnte Sümpfe und Lagunen, Galeriewälder und Savannen zeichnen das Gebiet aus. Im Okavango-Delta finden sich etwa 1.300 Pflanzenarten, 500 Vogelarten, 190 Reptilien- und Amphibienarten und 150 Säugetierarten. Es bietet seltenen Säugetieren wie dem Afrikanischen Wildhund und den sogenannten „Big Five“ Spitzmaulnashorn, Elefanten, Schwarzbüffeln, Löwen und Leoparden ein Zuhause.

Weitere Informationen zum Okavango-Delta: Deutsche Umwelthilfe: Rettung für das Okavango-Delta