Wie europäische Forscher im Rahmen einer Studie ermittelt haben, sind die Hälfte der europäischen Flüsse durch Schadstoffbelastungen bedroht. Ein wesentlicher Grund dafür sind vor allem Chemikalien, die bislang bei Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität nur unzureichend berücksichtigt wurden.

Die Ergebnisse dieser Studie lassen nun befürchten, dass es den EU-Mitgliedern nicht gelingen wird, das selbst gesetzte Ziel zu erreichen, die Gewässerqualität bis 2015 deutlich zu verbessern. Längerfristig habe das auch Risiken für Algen, Wassertiere und auch den Menschen zur Folge, wenn beispielsweise Funktionen des Ökosystems, wie die Selbstreinigungskraft des Wassers beeinträchtig werden, so die Wissenschaftler.

Weitere Informationen zur Studie: Helmholtz: Zentrum für Umweltforschung Europäische Gewässer stärker durch Chemikalien belastet als bislang angenommen