Elefant © Andreas Klotz
Elefant Queen Elizabeth Nationalpark © Andreas Klotz

Im Nationalpark Odzala-Kokua, dem zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, ist es Wildhütern gelungen in den vergangenen Monaten bereits mehrfach erfolgreich gegen Wilderer vorzugehen. So konnte ein Anführer einer regionalen Elfenbein-Bande gefasst werden, der zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Zudem wurde im Oktober ein mutmaßlicher großer Elfenbeinhändler aus China festgenommen und angeklagt.

Diese Erfolge sind auf das Programm „poacher-to-protector“ des Odzala-Nationalparks zurückzuführen. Ehemalige Wilderer erhalten Straffreiheit unter der Voraussetzung, dass sie ihre Verbrechen gestehen, ihr Wissen weitergeben, sich zu Wildhütern ausbilden lassen, um sich dann aktiv an der Verfolgung der Wilderer zu beteiligen. Nun waren diese ehemaligen Wilderer maßgeblich an der jüngsten Aufdeckung des Elfenbeinhandels beteiligt.

Dieses „poacher- to-protector“–Programm ist ein Bestandteil des Odzala-Projektes, das sich für den Schutz des Regenwaldes und der dort beheimateten Tiere einsetzt. Es ist ein Projekt für nachhaltige Entwicklungsarbeit, das vor allem auf Ausbildung, Arbeitsplätze und Schulen für die Dorfgemeinschaften am Rande des Nationalparks im Kongo-Becken setzt. Es stärkt die Menschen damit sie den Kampf gegen Wilderei und illegale Abholzung bestehen können und soll Vorbild für andere Orte in Afrika und auf der Welt werden.

Über odzala.com kann jeder Web-Besucher miterleben kann, was vor Ort passiert.