Wie spiegel-online berichtet, kann nach einer neuen Studie britischer Wissenschaftler eine Art selbst dann überleben, wenn nur noch wenige Individuen existieren. Bislang sind Forscher von einer Untergrenze von 5.000 Individuen ausgegangen, um das langfristige Überleben einer Art zu sichern. Dies sind gute Nachrichten für viele gefährdete Tierarten, wie Berggorillas und Amurtiger.

So ist nach den neuen Erkenntnissen der Wissenschaftler nicht mehr nur die Populationsgröße entscheidend. Auch die spezifischen Lebensbedingungen der Tiere haben einen erheblichen Einfluss auf die Überlebenschancen einer Art. Handelt es sich um relativ stabile Gruppen, genügen statt Tausende schon Hunderte Individuen, um ein Überleben wahrscheinlich zu machen.

Engagement zur Rettung bedrohter Tierarten ist also durchaus erfolgversprechend, auch wenn nur noch eine kleine Anzahl Tiere übrig ist.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie bei spiegel-online.

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