Die Mekong-Region in Südostasien ist eine wahre Fundgrube für neue Arten. So wurden innerhalb nur einen Jahres 126 neue Tier- und Pflanzenarten identifiziert. Seit 1999 wurden mehr als 1.600 neue Arten entdeckt, was durchschnittlich 2,5 neuen Arten pro Woche entspricht. Dies geht aus einem Bericht der Naturschutzorganisation WWF hervor.

Unter den neuen Arten sind teils sehr ungewöhnliche Vertreter, wie beispielsweise ein Fisch, der über Land robben kann oder ein Laubfrosch, der Weibchen durch einen vogelartigen Gesang anlockt.

Leider sind diese artenreichen Lebensräume der Mekong-Region in Thailand, Kambodscha und Vietnam durch einen Bauboom und schnell wachsende Städte bedroht. So stehen bereits heute 70 % der nur dort vorkommenden Säugetierarten auf der Roten Liste. Bekannteste Vertreter sind der Indochinesische Tiger und der Asiatische Elefant.

Einen schönen Eindruck der teils skurillen Arten aus der Mekong-Region bietet eine Fotostrecke auf spiegel online.

Weitere Details zu den Arten der Mekong-Region bietet der aktuelle Greater Mekong Report des WWF: Extra Terrestrial