Mehr als 23.000 bedrohte Spezies

Zu Beginn des neuen Jahres ist die Rote Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) so lang wie nie zuvor. Zwar konnten sich einige wenige Arten erholen, aber die Gesamtbilanz ist kritisch.

Eisbaer - Mondberge Artenschutzkalender 2015 © Beck
Eisbär_Mondberge-Artenschutzkalender 2015 © Beck

Laut dem WWF ist die dramatische Entwicklung  hauptsächlich auf Wilderei, Raubbau, Ressourcen-Gier und Klimawandel zurückzuführen. In zu vielen Fällen wird aufgrund von wirtschaftlichen Interessen oder fragwürdiger Vorsichtsmaßnahmen die Ausrottung einer oder mehrerer Arten billigend in Kauf genommen.

Wilderer legen vergiftete Köder aus, um verräterisch kreisende Vögel loszuwerden. Ähnlich wie Wildtiertrophäen werden inzwischen auch immer häufiger äußerst selten gewordene Pflanzenarten geschmuggelt. Durch beispielsweise weitreichende Verunreinigung von Gewässern, gedankenlosen Abschuss und dem vom Menschen verursachten Klimawandel haben wir es, wie WWF-Vorstand Eberhard Brandes es ausdrückte, geschafft, „nicht nur das größte Artensterben seit Ende der Dinosaurier“ zu verursachen, „sondern … zugleich auf Kosten nachfolgender Generationen leichtfertig ihre Lebensgrundlage“ zu verspielen.

Dem massenhaften Verschwinden verschiedener Tierarten und ganzer Ökosysteme stehen aber auch kleine Erfolgsmeldungen gegenüber. Einzelne Populationen des Iberischen Luchses, des Amur-Leoparden, des Großen Pandas und des Wolfes konnten sich etwas erholen. Für Spezialisten wie Eisbären und Schneeleoparden verschlechtern sich die Lebensumstände jedoch zusehends. Zudem bringen die veränderten Ökosysteme auch Plagen wie z. B. die übermäßige Zahl an Quallen in der Ostsee mit sich.

Der mangelnde Respekt gegenüber der Natur und das wachsende Ungleichgewicht werden wohl immer mehr spürbare, „lästige“ Konsequenzen für uns haben.

Auch Sie können den Umwelt- und Artenschutz unterstützen, z. B. mit dem Kauf des Mondberge-Artenschutzkalenders 2016. Dieses qualitativ hochwertige Produkt mit brillanten Farben und Veredelungen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und hat zuletzt auch den renommierten Gregor Kalender Award gewonnen. Der Kalender wird klimaneutral und umweltfreundlich mittels Blue Green Print produziert und sein gesamter Erlös – bisher schon über 50.000 Euro – wird an Hilfsprojekte zum Schutz bedrohter Arten gespendet. Konkret werden Projekte zum Beispiel zum Schutz von Berggorillas in Uganda, Tigern in Nepal, Elefanten in Kenia und Geparden in Namibia unterstützt. Für Unternehmen gibt es Sonderkonditionen ab dem Kauf von 10 Exemplaren und vielfältige Möglichkeiten des Marketings, zum Beispiel, das eigene Firmenlogo einzudrucken.

Jaenicke hält Kalender 2016
Von Beginn an ist der engagierte Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke Schirmherr des Kalenders.

Weitere Informationen zur aktuellen Einschätzung des WWF finden Sie unter
http://www.wwf.de/2015/dezember/gewinner-und-verlierer-2015/
http://www.n-tv.de/wissen/WWF-So-viele-Arten-gefaehrdet-wie-nie-article16651311.html