Elefanten - Bildband Afrikas Süden © Britta Wulfekammer
Elefanten – Bildband Afrikas Süden © Britta Wulfekammer

Auf der ersten hochrangigen Konferenz zum Schutz afrikanischer Elefanten, die sich mit der gesamten Elfenbein-Wertschöpfungskette beschäftigte, ist es Vertretern von 30 Staaten gelungen, sich auf Maßnahmen zum Schutz der afrikanischen Elefanten zu einigen.

Sowohl Regierungsvertreter der Heimatländer des afrikanischen Elefanten, der Transitländer wie Malaysia und Philippinen als auch der Elfenbein-Abnehmerländer wie China und Thailand haben 14 konkrete Maßnahmen zum Schutz afrikanischer Elefanten festlegen können wie beispielsweise:
• die Wildtierkriminalität soll in allen beteiligten Staaten als schweres Verbrechen eingestuft werden,
• die internationale Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung wird intensiviert,
• in den afrikanischen Ländern wird die lokale Bevölkerung stärker am Schutz der Elefanten beteiligt,
• in asiatischen Zielmärkten soll es Aufklärungskampagnen geben, um die Nachfrage nach Elfenbein zu senken.

Eine Einigung auf diese Maßnahmen ist ein erster Schritt, um die stark gefährdeten Elefanten zu retten, denn obwohl Gesetze den internationalen Elfenbeinhandel verbieten, hat die stete Nachfrage in den Abnehmerländern zu einem florierenden Schwarzhandel und ausufernder Wilderei von Elefanten geführt.

Weitere Informationen zu diesem von Deutschland initiierten und durch die Weltnaturschutzunion IUCN sowie die Regierung von Botswana ausgerichteten Gipfel sind auf der Seite der IUCN abrufbar: Urgent deal reached for African Elephants