Die Tropenkrankheit Malaria ist nach neuesten Erkenntnissen US-amerikanischer Forscher offenbar vom Gorilla und nicht wie ursprünglich vermutet vom Schimpansen auf den Menschen übergegangen. Genanalysen haben ergeben, dass ein Gorilla-Parasit dem Malariaerreger verblüffend ähnlich ist.

Unklar sei jedoch, wann dies stattgefunden habe. Die Forscher vermuten, dass ein einmaliges Ereignis das Überspringen des Erregers von Gorillas auf den Menschen ermöglicht hat. Ebenso unsicher ist nach Angaben der Forscher, ob die Primaten aktuell immer noch eine Quelle für Malaria-Infektionen beim Menschen darstellen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.nature.com
www.spiegel.de/wissenschaft