Selbst verstorbene Tiere könnten demnächst der Artenerhaltung dienen.

Forschern des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist es gelungen, aus Eizellen und Spermien bereits lebloser Löwen Embryos zu züchten. Zum ersten Mal war es gelungen, die Eizellen in vitro reifen zu lassen und sie später mithilfe zuvor eingefrorener Spermien zu befruchten.

Asiatische_Loewen-®Harry_P_Lux
Asiatische_Loewen-®Harry_P_Lux

Dieser Erfolg kann der zukünftigen Arterhaltung maßgeblich zugute kommen. Tiere müssten beispielsweise zur Reproduktion nicht mehr über lange Strecken transportiert werden. Dies war bislang im Hinblick auf die Vermeidung von Inzucht und dem Erhalt der genetischen Vielfalt oft der Fall. Man könnte sogar wildlebende Tiere schonend betäuben und ihnen Sperma entnehmen, was u.a. Krankheiten vorbeugen und einen gesunden Genpool ermöglichen würde.

Bislang konzentriert sich die Forschung auf Löwen, aber schon bald könnten durchaus auch andere bedrohte Arten auf diesem Weg gerettet werden.

Asiatische_Loewen-®Norbert_Zachenhuber
Asiatische_Loewen-®Norbert_Zachenhuber

Lesen Sie hierzu auch

Pressemeldung n-tv

Bericht Forschungsverbund Berlin e.V.