Korallenriffe beheimaten zahlreiche Fische und Pflanzenarten. Doch nach einer aktuellen Untersuchung ist diese Vielfalt in Gefahr. In der Karibik wachsen Korallenriffe sehr viel langsamer als in der Vergangenheit oder schrumpfen sogar, dies ergab eine Studie von Forschern der Universität Exeter, die  den Kalkaufbau in 19 Riffen vor den Bahamas, Belize, Bonaire und den Caiman-Inseln bestimmt haben.

Die Gründe für dieses reduzierte Wachstum könnten nach Angaben der Wissenschaftler zurückzuführen sein auf eine Erwärmung der Ozeane, die Versauerung der Meere sowie einen Anstieg von Co2, das schädlich für den Kalk ist.

Leider zeichnen die Forscher kein positives Bild für die Zukunft der Korallenriffe. Sie befürchten, dass die Riffe aufgrund des verminderten Wachstums nicht in der Lage sein werden, sich einem Anstieg des Meeresspiegels anzupassen.

Weitere Informationen: n-tv.de: Korallen wachsen zu langsam