Neben dem Klimawandel ist nach Aussagen eines internationalen Forscherteams um Nicholas Pepin von der britischen University of Portsmouth vor allem die Abholzung der Baumbestände verantwortlich für die Eisschmelze am Gipfel des höchsten Berges in Afrika. Heute bedecken nur noch 15 Prozent der Eismassen von 1912 den Gipfel des Kilimanjaro.

Noch vor einigen Jahren gaben die Bäume tagsüber viel Feuchtigkeit in die Luft ab, die den Berg hinaufströmte. Die Luft war weniger trocken. Heute fehlt diese Feuchtigkeit, das reduziert den Schneefall, der das Eis vor der Sonneneinstrahlung schützt. Somit kommt es zu einer verstärkten Eisschmelze.