Berggorilla_02©Andreas_Klotz
Berggorilla ©Andreas Klotz

Der Virunga Nationalpark im Kongo ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und Heimat einiger der letzten frei lebenden Berggorillas. Forscher gehen davon aus, dass ca. 380 der insgesamt noch existierenden knapp 800 Berggorillas im Süden des Nationalparks leben.

Der Virunga Nationalpark ist jedoch aufgrund der seit Jahren bestehenden Unruhen im Kongo sowohl für Tiere als auch für Menschen ein sehr gefährlicher Ort. So sind seit 1996 im Virunga Park bereits 140 Ranger ermordet worden. Und auch momentan gibt es nach Aussagen des Parkdirektors Emanuel de Merode auf GEO.de Kampfhandlungen, die die Situation der Berggorillas und einiger Mitarbeiter stark bedrohen. Die Verantwortlichen haben reagiert und der Park wurde zunächst bis zum 05. Juni 2012 für Besucher und Touristen geschlossen. Auf der offiziellen Website des Parks wird mitgeteilt, dass danach eine erneute Beurteilung der Lage erfolgt (http://www.visitvirunga.org).

Der Parkdirektor hofft nun, dass es mit Druck der internationalen Staatengemeinschaft zügig gelingt, den Rebellenführer Bosco Ntaganda zu stellen, der sich mit ca. 1.500 Rebellen in den Regenwäldern verschanzt hat. Bosco Ntaganda gilt als mutmaßlicher Kriegsverbrecher und wird vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesucht.

Das gesamte Interview mit Informationen zur Situation vor Ort finden Sie auf GEO.de

Zudem berichtet GEO in seiner Juni Ausgabe 2012 ausführlich in einer 24-seitigen Reportage über den Virunga-Nationalpark.