Diskussion mit dem Schauspieler und Umweltaktivisten anlässlich der Erstausstrahlung von „Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten“

Hannes Jaenicke mit Elefanten in Kenia, Foto: Michael Matschuck
Hannes Jaenicke mit Elefanten in Kenia, Foto: Michael Matschuck

Im fünften Teil seiner erfolgreichen Dokumentationen hat Hannes Jaenicke sich auf den Weg nach Kenia gemacht. Hintergrund ist der blutige Krieg um Elfenbein, der jährlich 40.000 Elefanten das Leben kostet. Gelingt es nicht, diese massive Wilderei zu stoppen, so wird es in weniger als zehn Jahren auf dem afrikanischen Kontinent keine Elefanten mehr geben.
Aufnahmen mit Spezialkameras gewähren außergewöhnliche Bilder und hochwertige 3D-Computeranimationen erklären, auf welch ungewöhnliche Art Elefanten kommunizieren, warum die Dickhäuter ohne Stoßzahn nicht überleben können und warum Elfenbein mit Plastik vergleichbar ist.

In der ZDF-Dokumentation „Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten“, die am Donnerstag, 31.07.2014 um 22.10 Uhr im ZDF erstmalig ausgestrahlt wird, besucht Hannes Jaenicke das Elefanten-Waisenhaus des David Sheldrick Wildlife Trust, die weltweit erfolgreichste Rettungs-und Auswilderungsstation für Elefantenwaisen. Hier werden die kleinen Elefantenwaisen, die meist durch Wilderer ihre Mütter verloren haben, wieder aufgepäppelt und auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet.

Doch dieses Engagement alleine kann die Entwicklung nicht aufhalten. Um Lösungen zu finden, wie die massive Wilderei gestoppt werden kann, trifft Hannes Jaenicke den renommierten Elefantenforscher Iain Douglas-Hamilton, der ihm im Samburu Nationalpark außergewöhnliche und spannende Einblicke in das Familienleben und die Sozialstrukturen von Elefanten gewährt. Doch auch im Samburu Nationalpark treiben Wilderer ihr Unwesen und während der Dreharbeiten bewegt sich ein mit einem Sender ausgestatteter Elefantenbulle 24 Stunden lang nicht. Grund genug, dass sich das Team in einer alten Cesna auf den Weg macht …

Um die Strukturen zu verstehen, die hinter dem Handel mit Elfenbein und der Wilderei stehen, trifft Hannes Jaenicke an einem geheimen Ort in Kenia einen Wilderer, der zugibt, ca. einhundert Elefanten getötet zu haben. Das Geschäft mit Elfenbein ist ähnlich brutal und skrupellos wie der globale Drogen- oder Waffenhandel.
Am Ende der Dokumentation steht die Botschaft: Uns muss das Leben eines Elefanten mehr wert sein als sein Tod.

Diskussion mit Hannes Jaenicke im taz café Berlin, 24. Juli, 19 Uhr
Moderation: Hanna Gersmann, Chefredakteurin der zeo2-Magazins für Umwelt, Politik und Neue Wirtschaft