Korallenriff Fiji © Hettich
Korallenriff Fiji – Mondberge Artenschutzkalender 2014 © Hettich

Die Jagd auf Haie nimmt direkten Einfluss auf den Zustand von Korallenriffen, dies fanden Forscher um Jonathan Ruppert von der Universität Toronto im Rahmen einer kürzlich im Magazin PLOS ONE veröffentlichten Studie heraus.

Der Zusammenhang ergibt sich daraus, dass an Riffen mit einer natürlichen Haipopulation weniger kleine Raubfische zu finden sind. Somit werden weniger der für das Riff wichtigen pflanzenfressenden Fische, wie beispielsweise Papageifische gejagt.

Insbesondere wenn Korallenriffe sich von schädlichen Umwelteinflüssen oder Stürmen erholen, ist das Vorhandensein der pflanzenfressenden Papageifischarten wichtig. Diese ernähren sich von Algen und schützen so vor allem junge Korallen davor, überwuchert zu werden.

Nach Aussage der Forscher würden bereits sehr klein gefasste Schutzgebiete um die Korallenriffe einen Beitrag dazu leisten, die Riffhaie zu schützen, da diese sich meist nicht weit von „ihren“ Korallenriffen entfernen. In der Folge wäre dies ein wichtiger Schritt zum Schutz der Korallen.

Weitere Informationen zur Studie: PLOS ONE: Caught in the Middle: Combined Impacts of Shark Removal and Coral Loss on the Fish Communities of Coral Reefs