Grenzüberschreitende Zusammenarbeit aller Länder mit Gorilla-Population ist der Schlüssel für den erfolgreichen Schutz der Menschenaffen. Organisiert von UNEP/CMS wurde daher erstmals ein erfolgreiches internationales Treffen von UN-Verbänden, nationalen Regierungen, regionalen Wildlife-Behörden, Nicht-Regierungs-Organisationen und internationalen Experten durchgeführt. Ziel war die Abstimmung gemeinsamer Maßnahmen zur Durchsetzung des Schutzes der gefährdeten Gorillas.
Dazu wurden zunächst die Erfolge bestehender Schutzmaßnahmen beleuchtet und Lösungen diskutiert, um die bestehenden Gesetze zum Schutz der Gorillas besser durchsetzen zu können. So arbeitet die UN bereits eng mit INTERPOL und nationalen Regierungen zusammen, um den Handel mit lebenden Affen, Bushmeat und das illegale Abholzen der Regenwälder einzudämmen.
INTERPOL wird sein internationales Behördennetzwerk zur Verfügung stellen und bei nicht Einhaltung der Gesetze zum Schutz der Gorillas und anderer bedrohter Arten eingreifen.

Die Teilnehmer der Sitzung, die am 30. März 2011 endete, beschlossen, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Koordination mit Friedensmissionen der Vereinten Nationen, wie MONUSCO intensiviert werden müssen. Zudem ist es essentiell, Strafverfolgungsbehörden mit mehr Mitteln auszustatten und durch eine verbesserte Ausbildung der Mitarbeiter (Ranger und Polizisten) zu stärken.

Eine Erfolgsgeschichte für den Schutz von Gorillas durch grenzübergreifende Maßnahmen stellt der Virunga-Nationalpark dar. Hier ist es gelungen, die Gorilla-Population wirksam zu schützen und den Bestand zu erhöhen. Weitere Informationen zur positiven Bestandsentwicklung bei Berggorillas erhalten Sie bei www.mondberge.com: Familienzuwachs: Positive Bestands-Entwicklung bei Berggorillas.