Im Kongo wird das seltene Roherz Coltan, das u. a. bei der Produktion von Handys, Spielekonsolen und Laptops verwendet wird, wieder verstärkt abgebaut. Vor einem Jahr wurde die weltweit größte Coltan-Mine in Australien geschlossen. Seitdem ist der Kongo zum Coltan-Hauptlieferanten geworden, und noch immer gehören europäische Firmen zu den Kunden der kongolesischen Milizen, die mit Coltanabbau ihren Krieg finanzieren Dies berichtet Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife, einer gemeinnützigen Organisation, die sich global für den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume einsetzt. Pro Wildlife befürchtet verheerende Folgen für die Gorillas. Minenarbeiten zerstören den Lebensraum der Tiere, und für die Fleischversorgung der Arbeiter werden die Menschenaffen im großen Stil gewildert.

Daher fordert Pro Wildlife, dass Elektronikproduzenten kein Coltan aus dem Kongo mehr verarbeiten, bis zuverlässige Umweltstandards Raubbau und Wilderei ebenso ausschließen wie eine Mitfinanzierung des Bürgerkriegs.

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Auch Sie können helfen, die Gorillas zu schützen und den Abbau von Coltan zu minimieren, indem Sie z. B. Ihre Althandys zu einer Sammelstation bringen.