Mit dem neuen Flyer Gepardenschützer auf vier Pfoten macht die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. auf die Situation der Geparde und das auch von Mondberge unterstützte Gepardenschutzprojekt aufmerksam.

Geparden - Fotobildband Afrikas Süden © S. Rech
Geparden – Fotobildband Afrikas Süden © S. Rech

Geparde sind vom Aussterben bedroht. Ca. 12.000 Geparde leben weltweit noch in freier Wildbahn. In Namibia lebt mit etwa 3.500 Tieren die größte noch verbliebene Gepardenpopulation. Der Konkurrenzdruck durch größere Raubtiere vertreibt die Geparde aus Schutzgebieten, daher leben die meisten dieser Großkatzen auf zur Viehhaltung genutztem Farmland. Dort gibt es für sie ausreichend Wildtiere, aber die Farmer sehen in ihnen trotzdem immer noch eine Bedrohung ihrer Nutzviehherden. Farmer jagen die Geparde, stellen Fallen auf und töten sie, um ihre Existenz zu schützen. Aus diesem Grund setzt sich die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V. in Namibia in Zusammenarbeit mit dem Cheetah Conservation Fund (CCF) für die Lösung des bestehenden Mensch-Wildtierkonfliktes ein.

Ein wichtiger Bestandteil des Schutzprogramms ist die Aufzucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden. Herdenschutzhunde tragen dazu bei, den noch bestehenden Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen, indem sie die Geparde von den Viehherden der Farmer fernhalten. Somit nehmen die Farmer Geparde nicht länger als Bedrohung für ihre Nutzviehherden wahr und es wird möglich, dass Mensch und Gepard nebeneinander leben.

Afrikas Süden

Diese und einige weitere Hintergrundinformationen stellt der Flyer zur Verfügung. Er zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie jeder Einzelne das Programm unterstützen kann, sei es durch eine Patenschaft, eine Spende oder auch über den Erwerb des Fotobildbandes „Afrikas Süden“. Ein fester Umsatzanteil wird direkt an die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. für das Gepardenschutzprojekt weitergeleitet.

Flyer zum Download: Gepardenschützer auf vier Pfoten