Wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) berichtet, gab es bei der 35. Sitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO in Paris einen entscheidenden Fortschritt bei der Sicherung der Serengeti.

Die Tansanische Regierung stellte durch den Umweltminister Ezekiel Maige dar, wie Tansania den Bau eines Straßennetzes im Umfeld der Serengeti plane. Demnach bleiben die Pisten durch den Park ungeteert, unter der Hoheit der Nationalparkbehörde TANAPA und wie bisher nur für touristische und administrative Zwecke nutzbar. Dass die Straße unter TANAPA-Hoheit bleibt und nicht zu einer Straße für kommerziellen Verkehr wird, ist ein entscheidender Durchbruch. Ebenso die Tatsache, dass auch die Verbindungsstücke von der Parkgrenze bis jeweils nach Loliondo und Mugumu nicht geteert werden sollen. Eine Teerstraße soll von Osten kommend in Loliondo enden, von Westen kommend in Mugumu. Damit werden diese Gemeinden an das Straßennetz um Arusha und den Viktoria-See angebunden.

Darüber hinaus erwäge die Regierung von Tansania den Bau einer Straße von Mugumu nach Arusha, die den Serengeti Nationalpark und die Ngorongoro Conservation Area südlich umfahre, so der Minister.

Für diese südliche Umfahrung der Serengeti hat sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) von Anfang an stark gemacht. Demzufolge begrüßt die ZGF diese Entwicklung außerordentlich.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.zgf.de.