Koenigstiger©Tim_Davis
Koenigstiger ©Tim Davis

Am Rande des Klimagipfels in Durban veröffentlichte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) eine Studie über den Zusammenhang von Klimawandel und Artensterben.

Im Beitrag auf dradio.de erläutert Georg Ehring anhand von Beispielen die Zusammenhänge. So hat z. B. der bengalische Tiger in Mangrovenwäldern an der Küste von Indien und Bangladesh Rückzugsräume gefunden. Diese Räume werden durch den Anstieg des Meeresspiegels jedoch deutlich kleiner, was das Aussterben dieser Art besiegeln könnte.

Weitere Gefährdungsursachen sind die Verdrängung durch zunehmende menschliche Besiedlung oder direkte Verfolgung sowie die Einflüsse neu einwandernder Arten, die Krankheiten übertragen oder Konkurrenten um Nahrung werden. Hier sind Arten besonders gefährdet, die bereits in weitgehend zerstörten Ökosystemen leben, kleine Populationen aufweisen oder auf bestimmte Lebensräume angewiesen sind, wie beispielsweise Berggorillas.

Laut FAO lässt sich das Artensterben jedoch eingrenzen, solange die Temperatur nicht allzu stark steigt. Wichtigstes Mittel ist Schutz und Schaffung natürlicher Landschaften, wobei Erhalt bzw. Wiederherstellung auch den Menschen zugutekommt.

Vollständiger Beitrag auf dradio.de als Audio-Link: FAO warnt: Klimawandel verschärft Artensterben

Oder zum Nachlesen: dradio.de – Beitrag von Georg Ehring

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