Schwalbenschwanz © Markus Gebel
Schwalbenschwanz © Markus Gebel

In den letzten Jahren seit 1990 hat sich die Anzahl der Schmetterlinge in Europa deutlich reduziert, dieses Fazit zieht ein von der Europäischen Umweltagentur EEA veröffentlichter Bericht. So ist die Population von Grünland-Schmetterlingen im Verlauf von zwei Jahrzenten um fast 50% zurückgegangen. Gründe für diesen Rückgang der Schmetterlinge sind die Intensivierung der Landwirtschaft sowie ein Mangel an angemessen gemanagten Grünlandökosystemen.

Weltweit sind viele Schmetterlingsarten vom Aussterben bedroht. Und auch in Deutschland stehen viele der Tagfalter auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

Laut Bericht ist der Rückgang der Grünlandarten auch deshalb besorgniserregend, weil diese Schmetterlinge ein Indikator für den Zustand der Biodiversität und der generellen Gesundheit der Ökosysteme sind. So lassen sich aufgrund von Beobachtungen bei Schmetterlingen Rückschlüsse auf die Entwicklung anderer terrestrischer Insektenarten ziehen, die zusammen zwei Drittel aller Arten auf dem Planeten ausmachen.

Weitere Informationen zum Bericht: European Environment Agency: Populations of grassland butterflies decline almost 50 % over two decades