Kongo_2012-25 Foto: Andreas Klotz
Grauer Gorilla, Kongo Foto: Andreas Klotz

Der Virunga Nationalpark, seit 1979 Weltnaturerbe der UNESCO liegt im Grenzgebiet zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda ist bekannt für seine hohe Artenvielfalt – und für seinen Reichtum an Bodenschätzen. Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hatte mehrere Ölsuchgebiete in und um den Park ausgeschrieben und dies mit nationalem Interesse begründet. Dagegen hatten die UNESCO und mehrere Umweltverbände protestiert.

Der Ölkonzern TOTAL hat nun auf seiner letzten Generalversammlung in Paris bekannt gegeben, dass er die Grenzen des Parks respektieren und kein Öl im Virunga Nationalpark fördern werde. Für den Park mit seiner sensiblen Pflanzen- und Tierwelt, u. a. Heimat der letzten Berggorillas sowie weiterer 200 Säugetier- und mehr als 700 Vogelarten ist dies ein wichtiges Signal. Nun gilt es auch die anderen Ölkonzerne wie den britischen Konzern SOCO, die Interesse an den Förderrechten im Virunga haben ebenfalls zu einer Zusicherung zu bringen, keine Ölbohrungen innerhalb des Nationalparks durchzuführen.

Weitere Informationen: WWF: Etappensieg für Virunga – vorerst keine Ölförderung