Die USA zeigen sich löwenfreundlich

Im Kampf gegen Großwildjäger und Wilderei verbieten die USA die Einfuhr von Jagdtrophäen.

Löwe Südafrika © fotografeneditionen.de
Löwe Südafrika © fotografeneditionen.de

Aus finanziellen Gründen werden in einigen Ländern Afrikas trotz ihrer sinkenden Zahl immer noch bei weitem zu viele Löwen zum Abschuss freigegeben. In 12, wenn nicht gar 16 afrikanischen Ländern sind sie bereits ausgestorben.

Aufgrund des starken Rückgangs der Löwenpopulationen (über 40 % in den letzten zwei Jahrzehnten) verschärfen nun auch die USA die entsprechenden Gesetze. Nach Angaben der Organisation ProWildlife wurden im Jahr 2014 allein von Amerikanern 714 Löwen erlegt und als Souvenir in die USA verbracht. Dies ist ab Januar 2016 nahezu gänzlich verboten. Nur in Einzelfällen, die nachweislich dem Artenschutz dienen, werden besondere Genehmigungen erteilt.

Löwenfamilie © Heike und Norbert Zachenhuber
Löwenfamilie © Heike und Norbert Zachenhuber

Innerhalb der EU werden die meisten Jagdtrophäen nach Spanien eingeführt. Direkt an zweiter Stelle folgt Deutschland. Australien und Frankreich haben bereits ein Einfuhrverbot erlassen, auch Großbritannien will entsprechende Maßnahmen ergreifen. Eine Anpassung der deutschen Gesetze steht noch aus.

Asiatischer Löwe © Harry P. Lux
Asiatischer Löwe © Harry P. Lux

Mit über 270 Fotos aus Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe bietet der Fotografeneditionen-Bildband Afrikas Süden faszinierende Eindrücke aus der Heimat der Löwen. In jedem Kapitel ergänzen informative Texte und Karten die Aufnahmen und vermitteln ein solides Grundwissen über Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie ein Geparden-Schutzprojekt der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. in Namibia.

Fotobildband "Afrikas Süden"

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.prowildlife.de/presseinformation_USA_schwere_Zeiten_fuer_Loewenjaeger_2015
http://www.n-tv.de/wissen/USA-sehen-Loewen-als-bedrohte-Art-an-article16622296.html