Auf BR-online findet sich ein Feature von Klaus Wilhelm, das von Freundschaften, Feindschaften, Kämpfen, Sex, Geburten, dem Tode und Dramen erzählt. Was die Biologin Martha Robbins im Bwindi-Nationalpark in Uganda beobachtet, ist eine Daily-Soap der besonderen Art. Die Amerikanerin beobachtet seit 1998 Berggorillas.

Martha Robbins steht in den Diensten des Leipziger Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie und beobachet seit 1998 diese eine von 30 Gorilla-Gruppen in Bwindi. „Die Gorillas lassen mich in ihr Leben rein“, sagt sie „und ich mache daraus wissenschaftliche Fakten!“ So wie etwa diese: Die Ernährung der Gorillas beeinflusst deren Sozialverhalten und Fortpflanzung. Hierin unterscheiden sich die Berggorillas Bwindis von ihren Artgenossen in Ruanda. Ganz zu schweigen von den Flachlandgorillas Zentral- und Westafrikas. „Abhängig von der Ernährungsökologie diktiert das Verhalten der Weibchen oft das Verhalten der Männchen“, sagt die Biologin.

Weitere Fakten und Informationen, wie beispielsweise zur Größe der Reviere von Berggorillas oder dem Einfluss der Weibchen erhalten Sie auf der Seite von BR-online, wo die Sendung auch alsPodcast zur Verfügung steht.