© Werner Bollmann, Fotobildband Nordische Momente
© Werner Bollmann, Fotobildband Nordische Momente

Früher war das Ziel die Ausrottung des Wolfes. In Mitteleuropa hatte man dieses Ziel Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht. Heute hat sich dieser Trend dank der Arbeit nationaler und internationaler Naturschutzorganisationen eindeutig umgekehrt. Staaten müssen nun auch wegen des starken öffentlichen Interesses zeigen, dass sie den Wolf schützen und es ihnen durch Maßnahmen gelingt, Wölfe in ihren Regionen anzusiedeln.

Wie Eckhard Fuhr in seinem Artikel auf welt.de „Der Wolf, politischer Megastar des Artenschutzes“ skizziert, scheint dies bislang in Deutschland vielerorts gut zu funktionieren. So gab es noch vor zwölf Jahren nur ein Wolfspaar in der sächsischen Lausitz. Heute sind es schon mindestens 16 Wolfsrudel und viele Einzeltiere in verschiedenen Bundesländern.

Zukünftig muss sich nun zeigen, ob die Politik mit ihren Managementplänen nicht nur bei der Wiederansiedlung der Wölfe erfolgreich ist, sondern auch langfristig eine Strategie verfolgt, die ein Zusammenleben mit dem Wolf möglich macht, das nicht zu Lasten anderer Tierarten oder der Artenvielfalt allgemein geht.

welt.de – Artikel von Eckhard Fuhr: Der Wolf, politischer Megastar des Artenschutzes