Der Letzte seiner Art

Das einzig verbleibende nördliche Breitmaulnashornmännchen steht unter bewaffnetem Schutz

Nashörner sind weltweit bedroht - hier ein Indisches Panzernashorn. © Michael Matschuck/Mondberge.com
Nashörner sind weltweit bedroht – hier ein Indisches Panzernashorn. © Michael Matschuck/Mondberge.com

Neben vier Breitmaulnashorndamen ist ein im kenianischen Ol Pejeta-Reservat lebende Männchen namens Sudan weltweit das letzte Exemplar. Vor ca. 50 Jahren wurden noch 2.000 Tiere gezählt. 1984 waren es schon nur noch 15. Für sein Blut, sein Horn oder verschiedene andere Körperteile erzielen Wilderer auf dem Schwarzmarkt nach wie vor immense Summen. Um das endgültige Aussterben der Breitmaulnashörner zu verhindern, wird das Tier jetzt rund um die Uhr von schwer bewaffneten Rangern bewacht. Zu seinem Schutz wurde sein Horn bereits gekürzt.

Mit seinen über 40 Jahren ist der Bulle bereits zu alt, um sich auf natürlichem Wege fortzupflanzen. Nun hofft man, die Art durch künstliche Befruchtung erhalten zu können.

Sowohl die strenge Bewachung als auch die Unterbringung und Pflege für Sudan sind sehr kostspielig. Zur Unterstützung wurde eine Spendenaktion auf der Seite gufundme.com eingerichtet. Nur durch die umfänglichen Schutzmaßnahmen und finanzielle Hilfe kann dieser letzte Rettungsversuch gelingen.

Weitere Meldungen über Sudan uns seine ‚Bodyguards‘ finden Sie unter

http://www.stern.de/wissen/nashorn-sudan-vom-aussterben-bedroht-so-schuetzt-kenia-sein-letztes-nashorn-2187504-1a2efcc32631337a.html
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article139697225/24-Stunden-Wache-fuer-das-letzte-Nashorn-Maennchen.html
http://www.gofundme.com/olpejeta