Elefanten Bildband Afrikas Süden © Harald Lydorf
Elefanten – Bildband Afrikas Süden © Harald Lydorf

Für den 06. Januar 2014 hat China die Verbrennung beschlagnahmten Elfenbeins angekündigt, dies berichtet die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Die chinesische Regierung hat Diplomaten und Vertreter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen eingeladen, an einer Verbrennungszeremonie für beschlagnahmtes Elfenbein und andere Wildtierprodukte teilzunehmen. China gilt als weltgrößter Absatzmarkt für Elfenbein und dort boomt der Handel mit bedrohten und streng geschützten Arten.

Unter Artenschützern besteht eine gewisse Skepsis was diese Aktion Chinas angeht. Laut Daniela Freyer von Pro Wildlife ist bislang nicht bekannt, wie viel Elfenbein China zerstören will. Notwendig für den nachhaltigen Schutz der Elefanten ist nicht nur ein symbolischer Akt sondern eine konsequente Zerstörung des gesamten beschlagnahmten Elfenbeins sowie eine Schließung des legalen Elfenbeinhandels, so Pro Wildlife.

Der Schmuggel mit Elfenbein hat in vielen Ländern alarmierende Ausmaße angenommen. So sind 2013 nach Schätzungen von Tierschützern ca. 30.000 Elefanten Wilderen zum Opfer gefallen. Diese Zahlen bestätigen, dass sich der Negativ-Trend fortsetzt. Schon in den vergangenen Jahren ist die Zahl der illegal gejagten Tiere stark gestiegen.
Illegaler Handel mit Elfenbein bedroht die Sicherheit vieler Staaten. Terrorgruppen und Bürgerkriege werden über Gewinne aus Elfenbeinhandel finanziert.

Natur- und Artenschutzorganisationen fordern daher, dass die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) sich klar zum derzeit noch geltenden internationalen Handelsverbot für Elfenbein bekennen und nicht weiter über zukünftige Handelsfreigaben diskutieren.