Geparden - Fotobildband Afrikas Süden © S. Rech
Geparden - Fotobildband Afrikas Süden © S. Rech

Der Gründerin und Direktorin des Cheetah Conservation Fund (CCF), Dr. Laurie Marker, ist es bei einer Anhörung gelungen, die Parlamentarier der “Intergroup for Animal Welfare and Conservation” beim Europäischen Parlament zu begeistern. Sie schilderte die Projektarbeit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparde, die es ermöglicht, dass die Bewohner Namibias friedlich mit den Geparden leben können – und dies obwohl in Namibia mit ca. 3.000 Tieren die größte noch verbliebene Gepardenpopulation auf meist zur Viehhaltung genutztem Land lebt.
Ein Grund für diese friedliche Koexistenz von Mensch und Raubtier ist die Entwicklung von “Geparden-freundlichen” Methoden in der Viehhaltung, wie beispielsweise der Einsatz von Herdenschutzhunden. Es werden z. B. Farmer-Workshops durchgeführt, um diese und weitere landwirtschaftliche Techniken zu verbessern.

Unterstützt wird diese Arbeit durch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., die sich in Zusammenarbeit mit dem CCF für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Katzen einsetzt.

Laut Birgit Braun von der AGA zeigten sich die Parlamentarier besonders beeindruckt vom ganzheitlichen Ansatz der Projektarbeit. Auch das Bushblok-Projekt fand große Anerkennung. Hierbei wird gegen die zunehmende Verbuschung der Savanne angekämpft. Durch das Abernten der sich ausbreitenden Dornbüsche wird einerseits das Verletzungsrisiko der Geparde minimiert. Zudem werden die Büsche getrocknet, zerkleinert und anschließend zu festen Holzbriketts verpresst und dann vermarktet. Ein ökologischer, wie auch ökonomischer Gewinn für die lokale Bevölkerung und Wildtiere, wie die Geparde.

Weitere Informationen zum Gepardenschutzprojekt von Cheetah Conservation Fund (CCF) und Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. erhalten Sie bei der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e. V..

Auch Mondberge setzt sich über das Hilfsprojekt Geparden in Namibia für den Schutz der bedrohten Geparde ein. Mit dem Fotobildband „Afrikas Süden“ unterstützen Fotografeneditionen.de und Mondberge.com dieses Gepardenschutzprojekt.