Eine aktuelle Studie des WWF zeigt auf, dass der Handel mit Buschfleisch deutlich gestiegen ist. Dies ist lauf Stefan Ziegler – WWF-Artenschutzreferent und Autor der Studie – vor allem auf eine Kommerzialisierung des Buschfleischhandels zurückzuführen. Wildtiere dienen nicht mehr nur als Nahrungsgrundlage für die regionale Bevölkerung. Aufgrund einer Verbesserung der Transportwege und einer Erschließung weiter Teile des Regenwaldes gelangt erschwingliches Buschfleisch in immer größeren Mengen in die Städte. Dort wird aufgrund wachsender Ballungszentren zudem eine steigende Nachfrage verzeichnet. Kann die Jagd nach Buschfleisch nicht eingedämmt werden, gehen dem Regenwald wichtige ökologische Funktionen verloren, da viele Arten Samenverbreiter sind oder Baumschädlinge in Schach halten.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Seite des WWF, wo Stefan Ziegler, WWF Artenschutzexperte, Fragen zum wachsenden Handel mit Wildtieren als Nahrungsmittel in Afrika beantwortet.