Es ist verblüffend, wie sich bei einer Bootstour auf dem Kazinga-Kanal die Perspektive ändert. Die Tiere reagieren überraschend anders, völlig entspannt. Dazu kamen noch die imposanten, bis zu sechs Meter langen Nilkrokodile (mamba) mit wirklich beeindruckenden Zahnreihen. Oder die in der „Mehrtonnerklasse“ spielenden Flusspferde (kiboko) mit Eckzähnen zum Fürchten. Schon wurde der eine oder andere wieder unruhig: heißt es doch, dass in Afrika mehr Menschen durch Attacken der „Hippos“ sterben, als durch alle anderen Tiere zusammen. Der Puls stieg, wenn so ein Koloss abtauchte, um dann mit einem Satz direkt neben dem Boot aus dem Wasser zu springen! Wollte der uns etwa umwerfen? Oder nur spektakulär „posieren“? Manche befürchteten wenig später einen Krampf im Auslösefinger, als eine Flusspferdkuh mit ihrem Knubbel – Verzeihung: Kalb – gesichtet wurde. „Es war ja so süß!!!“