Das „Journal of Biogeography“ hat eine Studie veröffentlicht, nach der der Klimawandel durch die Auswirkungen auf den Lebensraum der Menschenaffen die Gefahr des Aussterbens von Schimpansen und Berggorillas deutlich verstärkt. Die Wissenschaftler haben den Einfluss des Klimawandels auf die Populationen von Menschenaffen untersucht und gehen davon aus, dass allein die Klimawirkung zu einem Lebensraumverlust von bis zu 75 % beiträgt.

Zu dieser Bedrohung durch das Klima kommt die Bedrohung durch den Menschen (Habitatzerstörung, Wilderei) hinzu, was die Wissenschaftler zu dem Schluss führt, dass nur Artenschutzstrategien zielführend sind, die eine Sicherung von auch längerfristig optimalen Lebensräumen beinhalten.

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