Igel - Mondberge Artenschutzkalender 2014 © Puetzler
Igel – Mondberge Artenschutzkalender 2014 © Puetzler

Igel kommen in Europa, Afrika und Teilen Asiens vor. Der bekannteste Vertreter dieser Säugetierfamilie, die rund 25 Arten umfasst, ist der in Europa lebende Braunbrustigel. Auch wenn einige Arten gut klettern können, leben Igel hauptsächlich auf dem Boden.

Die vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere führen ein Leben als Einzelgänger. Braunbrustigel sind prinzipiell ortstreu. Die Reviere der Weibchen umfassen etwa 30 Hektar, während Männchen Gebiete von 100 Hektar durchstreifen können. Auch wenn sie außerhalb der Paarungszeit den Kontakt zu Artgenossen meiden, überlappen sich ihre Reviere häufig und sie zeigen kein Territorialverhalten.

Es gibt keine genauen Bestandszahlen für die Igel im mitteleuropäischen Verbreitungsgebiet. Aber allein in Deutschland fallen jährlich etwa 500.000 Igel dem Straßenverkehr zum Opfer. In sechs Bundesländern wird der Igel als gefährdete Art eingestuft, wobei die Bedrohung hauptsächlich durch den Menschen herrührt. Sein Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt. Für großflächige, industrielle Landnutzung werden Feldfluren bebaut und ausgeräumt. Dadurch wird ihr Lebensraum zudem zerstückelt und hat die Entstehung von Inselpopulationen zur Folge. Der für eine gesunde und widerstandsfähige Population notwendige Genaustausch wird verhindert. Solch isolierte Populationen sind stärker durch den Einfluss von Umweltveränderungen bedroht.

Weitere Informationen zu Igeln:
Bedrohte Arten – Igel

Auch im Mondberge-Artenschutzkalender 2014 werden Igel ausführlich vorgestellt.

„Dieser Kalender präsentiert die schönsten Tier-Fotografien, die ich seit Langem gesehen habe, und er unterstützt engagierte Organisationen, ohne die vom Aussterben bedrohte Arten keine Chance mehr hätten.“
(Hannes Jaenicke)

Weitere Informationen zum limitierten Mondberge-Artenschutzkalender 2014 direkt beim Verlag TiPP 4.

 

Mondberge Artenschutzkalender 2014 unter Schirmherrschaft von
Hannes Jaenicke